Satzung

Satzung des Barmstedter Männerturnvereins von 1864 e. V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Barmstedter Männerturnverein von 1864 e. V.". Sitz des Vereins ist Barmstedt. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rantzau (jetzt Amtsgericht Elmshorn) eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung, nämlich die körperliche, geistige und musische Ausbildung und Erziehung seiner Mitglieder, insbesondere die körperliche Ertüchtigung durch Leibesübungen.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder bei Aufhebung den Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Parteipolitische, konfessionelle und rassische Bestrebungen sind ausgeschlossen.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied des BMTV kann jeder werden, der die Satzung anerkennt (bei nicht geschäftsfähigen Personen Anerkenntnis der Vertretungsberechtigten). Der Eintritt erfolgt durch Unterzeichnung des vereinsseitigen Eintrittsformulars. Er wird wirksam mit Eingang in der Geschäftsstelle. Für Kursangebote der einzelnen Sparten sind Kurzzeitmitgliedschaften möglich.

Mitglieder des Vereins sind:

1. aktive Mitglieder
2. passive Mitglieder
3. Ehrenvorsitzende
4. Ehrenmitglieder
5. Kurzzeitmitglieder

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und sich seiner Einrichtungen zu bedienen. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie am Leben des Vereins Anteil nehmen, seine Arbeit fördern und Schädigung seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines Ansehens verhindern. Mitglieder über 18 Jahre haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie aktives und passives Wahlrecht zu den Ämtern des Vereins.

Die Mitglieder sind zur Zahlung der festgesetzten Mitgliederbeiträge, Umlagen und Gebühren verpflichtet.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

 1. durch Tod
 2. durch schriftliche Austrittserklärung

Diese hat gegenüber dem 1. Vorsitzenden zu erfolgen. Mit dem Zugehen der Austrittserklärung erlöschen die aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte und Pflichten. Das austretende Mitglied bleibt jedoch bis zum Ende des Geschäftsjahres zur Zahlung des Vereinsbeitrages verpflichtet.

3. mit Beendigung des Kurses seitens des Vereins (Kurzzeitmitgliedschaft)
4. durch Ausschluss

Dieser erfolgt durch Vorstandsbeschluss

Ausschließungsgründe sind:

a) Nichtzahlung des Beitrages
Dabei bleibt die Beitragspflicht des ausgeschlossenen Mitgliedes bis zum Ende des Geschäftsjahres bestehen.

b) Das absichtliche Verstoßen gegen die Satzung oder sonstige Vereinsbeschlüsse oder die Schädigung des Vereins in gröblicher Weise.

§ 6 Organe des Vereins, deren Zusammensetzung und Aufgaben

I. Organe

A Vorstand
B Sportausschuss
C Mitgliederversammlung
1) ordentliche Mitgliederversammlung
2) außerordentliche Mitgliederversammlung
D Kassenprüfungsausschuss
E Jugendausschuss
F Rechtsausschuss

Alle Ämter im Verein mit Ausnahme der vom Verein angestellten Kräfte werden ehrenamtlich verwaltet. Angestellte dürfen kein Vorstandsamt bekleiden.

Über Ausnahmen entscheidet die ordentliche Mitgliederversammlung mit satzungsändernder Mehrheit.

II. Zusammensetzung und Aufgaben der Organe

A. Der Vorstand

Den Vorstand bilden

1) 1. Vorsitzende/r
2) 1. stellvertretender Vorsitzende/r
3) 2. stellvertretender Vorsitzende/r
4) Schriftwart/in
5) Kassenwart/in
6) Beisitzer beim Vorstand
7) Jugendwart/in
8) Sportwart/in

In den Jahren mit geraden Zahlen scheiden die unter ungeraden Nummern aufgeführten Vorstandsmitglieder aus, in den Jahren mit ungeraden Zahlen die unter geraden Nummern aufgeführten. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand erledigt die Vereinsgeschäfte, soweit dafür nach der Satzung nicht ein anderes Organ zuständig ist. Darunter fällt auch die Verhängung vereinsinterner Disziplinarmaßnahmen sowie die Befugnis zur Ermäßigung bzw. Nichterhebung von Mitgliedsbeiträgen. Er fasst seine Beschlüsse mit absoluter Mehrheit der satzungsmäßig vorgesehenen Vorstandsmitglieder. Seine Arbeits- und Verfahrensweise regelt im Übrigen eine Geschäftsordnung, die vom Sportausschuss zu bestätigen ist.

Nach außen und vor den Gerichten wird der Verein durch die/den 1. Vorsitzende/n oder die/den 1. stellvertretende/n Vorsitzende/n oder die/den 2. stellvertretende/n Vorsitzende/n vertreten. Sie bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt.

Die/der 1. Vorsitzende leitet und beruft die Mitgliederversammlung sowie Vorstands- und Sportausschusssitzungen ein und hat die entsprechenden Protokolle gemeinsam mit dem/der Schriftwart/in zu unterzeichnen. Im Falle seiner Verhinderung tritt die/der 1. stellvertretende Vorsitzende an seine Stelle, im Falle deren/dessen Verhinderung sodann die/der 2. stellvertretende Vorsitzende.

Der/die Kassenwart/in fertigt den Haushaltsplan und die Jahresrechnung an und führt die Kassengeschäfte. Er/sie ist für den ordnungsgemäßen Eingang der Mitgliederbeiträge, Umlagen und Gebühren verantwortlich.

Der/die Schriftwart/in hat neben der Führung der Protokolle den gesamten Schriftverkehr des Vereins abzuwickeln.

Der/die Jugendwart/in leitet den Jugendausschuss und koordiniert die Jugendarbeit im Verein.

Im Übrigen regelt die weitere gegenseitige Vertretung der Vorstandsmitglieder die obengenannte Geschäftsordnung.

B. Der Sportausschuss

Den Sportausschuss bilden

a) die Vorstandsmitglieder
b) die Ehrenmitglieder
c) die Fachwarte/innen und Beisitzer/innen

Die nachstehend zu Nr. 1 und Nr. 2, Nr. 4 bis Nr. 11, Nr. 15 bis Nr. 17 und Nr. 20 benannten Fachwarte/innen repräsentieren und vertreten die einzelnen, unselbstständigen Abteilungen im Verein.

Im Bedarfsfall können durch Beschluss des Sportausschusses weitere rechtlich unselbstständige Sparten oder Abteilungen gebildet werden, deren Abteilungsleiter (Fachwarte/innen) sodann ebenfalls dem Sportausschuss als Mitglieder angehören.

1) Fachwart/in für Gesundheitssport
2) Turnwart/in
3) Frauenwart/in
4) Handballwart/in
5) Aikidowart/in
6) Schwimmwart/in
7) Leichtathletikwart/in
8) Basketballwart/in
9) Schachwart/in
10) Tischtenniswart/in
11) Tanzwart/in
12) Pressewart/in
13) Gerätewart/in
14) Sozialwart/in
15) Badmintonwart/in
16) Volleyballwart/in
17) Trampolinwart/in
18) 1. Beisitzer/in
19) 2. Beisitzer/in
20) Fachwart/in für Radsport und Triathlon

In den Jahren mit ungeraden Zahlen scheiden die unter geraden Nummern aufgeführten Sportausschussmitglieder aus, in den Jahren mit geraden Zahlen die unter ungeraden Nummern aufgeführten. Wiederwahl ist zulässig. Der Sportausschuss ist zuständig für:

1. die Genehmigung des der Jahreshauptversammlung zur Entscheidung vorzulegenden Haushaltvoranschlages
2. die Beschlussfassung von außerordentlichen Ausgaben über 10.000,-- Euro.
3. die Genehmigung der Geschäftsordnung des Vorstandes
4. das Vorschlagsrecht zur Ernennung als Ehrenvorsitzende/r und zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft, der Verdienstnadel und etwaiger anderer Ehrungen
5. die Beschlussfassung über den Einspruch des Vorstandes gegen Beschlüsse des Jugendausschusses
6. die kommissarische Bestellung bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes (Ausnahme 1. Vorsitzende/r), eines Sportausschussmitgliedes, eines Rechtsausschussmitgliedes oder eines Kassenprüfers bis zur nächsten Mitgliederversammlung
7. die vorläufige Auflösung einer Abteilung
8. die Beratung der laufenden Vereinsgeschäfte.

Die Arbeits- und Verfahrensweise des Sportausschusses regelt eine Geschäftsordnung, die von der Jahreshauptversammlung zu genehmigen ist. Er tagt in der Regel einmal im Monat. Seine Beschlüsse fasst er mit absoluter Mehrheit, soweit die Geschäftsordnung keine höher qualifizierte Mehrheit vorsieht.

C. Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie setzt sich aus sämtlichen Mitgliedern des Vereins zusammen.

Zu ihren Aufgaben gehören:

1. Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresrechnung
2. Entlastung des Kassenwartes, des übrigen Vorstandes und des Sportausschusses
3. Wahl des Vorstandes - mit Ausnahme des Jugendwartes -, der Fachwarte, der Beisitzer, des Rechtsausschusses und des Kassenprüfungsausschusses sowie die Bestätigung einer kommissarischen Einsetzung durch den Sportausschuss
4. Beschlussfassung über Satzungsangelegenheiten
5. Festsetzung der Eintritts- und Mitgliederbeiträge und sonstigen Umlagen und Gebühren
6. Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und die Ernennung zur/zum Ehrenvorsitzenden
7. Endgültige Beschlussfassung über den Ausschluss eines Vorstandsmitgliedes auf dessen Berufung gegen den Ausschluss durch den Rechtsausschuss
8. Beschlussfassung über Anträge und sonstige wichtige Vereinsangelegenheiten
9. Auflösung des Vereins

Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) hat alljährlich im ersten Quartal des Jahres stattzufinden.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen:

1. durch Vorstandsbeschluss,
2. durch Beschluss des Sportausschusses mit 2/3 Mehrheit seiner satzungsmäßig vorgesehenen Mitglieder,
3. durch den Vorstand auf Antrag eines aus dem Verein ausgeschlossenen Vorstandsmitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Rechtsausschuss,
4. durch schriftliche, von mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder unterzeichnete Eingabe an die/den 1. Vorsitzende/n unter Angabe des Grundes.

Einberufung und Beschlussfassung

Die/der 1. Vorsitzende oder ihr/sein Beauftragter gibt Tagesort und Zeit der Mitgliederversammlung mindestens vier Wochen vorher schriftlich oder in der "Barmstedter Zeitung" bekannt. Die vorläufige Tagesordnung ist mindestens eine Woche vorher im Vereinskasten und im Vereinsheim auszuhängen. Anträge sind dem Vorstand spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung von mindestens 10 stimmberechtigten Mitgliedern unterschrieben einzureichen; anderenfalls können sie nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit von der Mitgliederversammlung vor Eintritt in die Tagesordnung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird. Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Die endgültige Tagesordnung ist mit einfacher Mehrheit festzusetzen. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem 1. Vorsitzenden oder deren/dessen Stellvertreter geleitet. Sie ist in jedem Fall ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Wahlen und Beschlüsse erfolgen, wenn die Sitzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen zählen bei Abstimmungen nicht mit.

Satzungsänderungen, Ernennungen zur/zum Ehrenvorsitzenden und zum Ehrenmitglied sowie die Bestätigung des Ausschlusses eines Vorstandsmitgliedes durch den Rechtsausschuss (auf eine entsprechende Berufung) bedürfen einer 2/3 Mehrheit.

Nach Schluss der Beratung und Abgabe persönlicher Bemerkungen eröffnet die/der 1. Vorsitzende die Abstimmung. Sie/er stellt die Fragen so, dass sie mit "ja" oder "nein" beantwortet werden können. Die/der Vorsitzende hat zuerst festzustellen, wer dem Antrag zustimmt, danach als Gegenprobe, wer den Antrag ablehnt, schließlich - soweit erforderlich - wer sich der Stimme enthalten hat. Unmittelbar vor der Abstimmung ist auf Antrag die Frage zu verlesen, über die abgestimmt werden soll. Über Anträge ist offen abzustimmen, wenn sich kein Widerspruch erhebt. Die offene Abstimmung geschieht in der Regel durch Handheben. Sogleich nach jeder Abstimmung wird das Ergebnis festgestellt und durch die/den Vorsitzende/n verkündet. Zu einem durch Abstimmung erledigten Gegenstand darf in derselben Versammlung nicht mehr das Wort erteilt werden.

D. Kassenprüfungsausschuss

Der Kassenprüfungsausschuss besteht aus 2 Kassenprüfern. Sie werden auf zwei Jahre gewählt, wobei alljährlich einer ausscheidet. Unmittelbare Wiederwahl ist nicht zulässig. Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Sportausschuss angehören. Sie haben alljährlich mindestens eine angemeldete Kassenprüfung durchzuführen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, auch unangemeldete Kassenprüfungen durchzuführen. Ferner haben sie etwaige Sonderkassen der Abteilungen und Ausschüsse zu überprüfen. Die Prüfungsergebnisse sind dem Vorstand schriftlich bekanntzugeben.

E. Der Jugendausschuss

Der Jugendausschuss wird von der jährlich stattfindenden Jugendvollversammlung gewählt. Ihm obliegt die Regelung der allgemeinen Fragen des Jugendsportes sowie die kulturell-jugendpflegerische Betreuung der Sportjugend und deren Vertretung gegenüber den Jugendorganisationen.

Den Vorsitz im Jugendausschuss führt der/die Jugendwart/in. Die Sportjugend gibt sich eine eigene Jugendordnung, die dieser Satzung anzupassen ist.

F. Der Rechtsausschuss

Der Rechtsausschuss setzt sich zusammen aus 5 stimmberechtigten Mitgliedern, die auf 4 Jahre gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen weder dem Vorstand noch sonstigen Ausschüssen angehören. Eine Ausnahme gilt nur bei Ausscheiden von Ausschussmitgliedern bzw. bei Disziplinarverfahren gegen solche. In diesem Falltritt an dessen Stelle ein Ehrenmitglied bzw. ein Beisitzer, der vom Sportausschuss bestellt wird.

Der Rechtsausschuss ist zuständig für:

1. die Untersuchung ehrenrührigen Verhaltens von Vorstandsmitgliedern, Schlichtung unüberwindbarer Streitigkeiten unter denselben sowie deren Ausschluss aus dem Verein;
2. die endgültige Beschlussfassung über den Vereinsausschluss eines Mitgliedes auf die Berufung gegen den entsprechenden Vorstandsbeschluss;
3. die endgültige Beschlussfassung über vereinsinterne Disziplinarmaßnahmen gegen ein Mitglied auf seine Berufung gegen den entsprechenden Vorstandsbeschluss.

Die Beschlussfassung und Verfahrensweise regelt eine Geschäftsordnung, die von der Jahreshauptversammlung zu genehmigen ist. Der Rechtsausschuss hat generell seine Beschlüsse dem Vorstand schriftlich innerhalb von 7 Tagen bekanntzugeben.


§ 7 Ehrenmitgliedschaft / Ehrenvorsitz

Ehrenmitglied kann ein Vereinsmitglied werden, welches sich besonders um die Belange des Vereins verdient gemacht hat. Eine Ehrenmitgliedschaft befreit von der Beitragspflicht. Das gilt auch für Ehrenvorsitzende, die darüber hinaus auch Sitz und Stimme im Sportausschuss haben.


§ 8 Verfahrensweise und Rechtsmittel bei vereinsinternen Disziplinarmaßnahmen und Ausschluss

Dem jeweiligen betroffenen Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Ihm ist der Beschluss schriftlich und mit Rechtmittelbelehrung bekanntzugeben. Hiergegen steht ihm innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Beschlusses die schriftliche Berufung offen. In den Fällen der §§ 5, Ziffer 4 und 6 II A ist die Berufung bei der/dem 1. Vorsitzenden des Rechtsausschusses einzulegen. Im Falle des § 6 II F 1 hat sie bei der/dem 1. Vorsitzenden bzw. deren/dessen Stellvertreter gemäß Geschäftsordnung des Vorstandes zu erfolgen, der daraufhin eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat. 

Diese muss innerhalb von 6 Wochen stattgefunden haben. Gegen die Beschlüsse der Berufungsinstanzen finden keine weiteren Rechtsmittel statt. Über sämtliche Verhandlungen und Beschlüsse dieser Art sind Protokolle anzufertigen, die von der/dem jeweiligen Vorsitzenden und Protokollführer zu unterzeichnen sind.


§ 9 Ehrungen

Für eine Mitgliedschaft in der deutschen Sportbewegung von 25 Jahren wird die silberne Vereinsnadel und von mehr als 40 Jahren die goldene Vereinsnadel verliehen. Dabei wird der Eintritt zu einem entsprechenden Sportverein zugrunde gelegt. Sonstige Ehrungen bleiben dem Vorstand vorbehalten.


§ 10 Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Ein solcher Antrag muss auf der Tagesordnung enthalten sein.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Barmstedt, die es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 genannten oder sonstige gemeinnützige sportliche Zwecke zu verwenden hat.

Vorstehende Fassung wurde auf der Jahreshauptversammlung am 21.03.2012 mit satzungsgemäßer Mehrheit beschlossen.