Am Freitag, den 23.05., machten wir - Imani Saprautzki, Kea Neumann, Josephine Boll, Katinka Laubinger, Carolin Pünner, Dominik Homburg, Rebekka Pünner und Elke Starr - uns auf den Weg nach Sörup, um am 24. internationalen Ostseepokal teilzunehmen. Nachdem wir ankamen, wurde zuerst das Quartier belegt und die Betten gebaut. Anschließend ging es zum Training in die Halle, wo wir noch 1 1/2 Stunden auf besten Geräten trainierten, bevor wir uns mit Heißhunger auf das mitgebrachte Essen stürzten.

opok helfer

Inzwischen war auch Kai Kleingünther, unser Kampfrichter, eingetrudelt. Zu den unzäligen Helfern des Ostseepokals zählten aus Barmstedt auch Rasmus Epha, Jörn Andresen und Florian Lienau, die schon seit etlichen Stunden damit beschäftigt waren, alles für den Wettkampf aufzubauen und herzurichten. Nach einer Runde Werwolf eilten wir alle ins Bett, da der nächste Tag früh beginnen sollte. So waren wir am Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr schon beim Frühstücken und ab 8.30 Uhr wieder auf den Geräten.

Als erstes sollten Tinki, Caro, Imani, und Kea zeigen, was sie können. Alle sprangen ihre Übungen sauber durch und wurden mit folgenden Plätzen belohnt: Tinki 17., Caro 32., Kea 40. und Imani 48. Nur Fine war der Pechvogel des Tages. Zunächst kam sie erst gegen 12 Uhr mittags dran, dann musste sie ihre Kür nach dem 4. Sprung beenden und wurde somit leider nur noch 78.

Nach der Mittagspause mussten nur noch Dominik und Rebekka ihre Übungen zeigen. Rebekka konnte ihre Pflicht nicht sauber beenden und landete zum 10. Sprung auf der Matte. Dafür konnte sie ihre Kür mit Doppelsalto am Ende ohne Matte in den Stand turnen, dies hatte im Training häufig nicht geklappt. Sie wurde 29.

Dominik sorgte für die Überraschung des Tages. Trotz großen Trainingsrückstands wegen gesundheitlicher Probleme konnte er sich lange auf Finalkurs halten und zog damit den Umnut der anderen auf sich, da sich alle gefreut hatten, nach 10 Stunden in der Halle endlich raus an den See zu kommen. Am Ende war es ihnen dann auch vergönnt, Dominik wurde letzlich 13. und musste nicht mehr im Finale turnen.

Jetzt ging es endlich an den heißersehnten, aber eiskalten Badesee. Mutig sprangen die ersten direkt in den See und mussten bibbernd feststellen, dass die Temperatur im See noch nahe dem Gefrierpunkt lag. Trotzdem genossen alle die erfrischende Abkühlung nach dem anstrengenden Tag. Nachdem wir wieder an der Halle ankamen, wurde heiß geduscht und wir konnten noch die letzten Finalteilnehmer bewundern.

Als besonderen Abschluss des Tages wurde zusammen gegrillt und auch unser Kampfrichter Kai und der kurzfristig eingesetzte Florian stießen wieder zu uns. Neben riesigen Massen an Fleisch gab es auch wieder leckere Kräuterbutterbrötchen.

Nach dem Essen klang der Tag mit einer Runde Werwolf aus und es wurde sich innerlich auf den nächsten Tag vorbereitet, an dem der Synchronwettkampf stattfinden sollte. Nur Kai machte sich spät abends noch auf den Heimweg.