Landesmeisterschaft Nachwuchs 2017

Am 20.05.2017 starteten Ina, Jörn und Sonja mit unseren WK-1-Mädels (Joline Meyer, Maythe Seiler und Linn Dittmer) um 9:30 Uhr gut gelaunt nach Neustadt an der Ostsee. Genau zum Einspringen trafen wir nach einer, dank zahlreichen Treckern und Wohnmobilen gemütlichen Fahrt, mit dem BMTV-Bus an der Wettkampfhalle ein. Alle drei Mädels zeigten eine P8 als Pflichtübung auf dem Großgerät. Dies ist die höchste erlaubte Schwierigkeit in der Pflichtübung. Joline legte in der ersten Gruppe dieser Wettkampfklasse sichere und solide Durchgänge in der Pflicht und Kür vor. Damit gelang ihr der Einzug ins Finale!

Linn durfte als 5. aufs Tuch. Ihre Pflichtübung (P8) klappte ganz gut. In der Kür sprang sie zum erstem Mal in einem Wettkampf in ihrer neu erlernten „Salto-Sitz-Kür“ einen Salto in den Rücken. Leider kam sie ein wenig aus der Balance und landete im letzten Sprung einbeinig. So ging der letzte Sprung nicht in die Wertung ein. Sie erreichte so den 21. Platz von insgesamt 31 Springerinnen der WK1.

Als letzte turnte Maythe auch eine schöne P8 in der Pflicht und anschließend eine super gelungene „Salto-Sitz-Kür“. Dadurch gelang ihr auch der Einzug ins Finale, sogar auf Platz 3.

Unsere beiden Finalistinnen freuten sich sehr über die Finalplätze. Joline zeigte Nervenstärke und ihre beste Kür und schob sich auf Platz 8 vor. Maythe wollte so gern ihren 3. Platz verteidigen, allerdings war beim One-Touch der Wurm drin und so hatte sie beim vorletzten Sprung nicht das richtige Gefühl und ein wenig zu viel Schwung, so dass sie zum letzten Salto nicht mehr absprang. So wurde es nichts mit einem Platz auf dem Treppchen. Sie wurde leider nur 10. Mit ein wenig mehr Training, nach ihrer neunwöchigen Verletzungspause, wäre sie zu diesem letzten Sprung sicher noch abgesprungen und hätte ihn gut hinbekommen.

Der Trainer Jörn durfte als Pausenprogramm auch auf das Trampolin. Er zeigte den vielen Nachwuchsturnern und ihren Eltern, was man noch alles in der Luft machen kann. Einige Zuschauer hielten überwältigt den Atem an, als Jörn einige Sprünge mit Doppelsalti und Drehungen aus seiner Kür zeigte und dann noch eine Feder vom Sprungtuch heraussprang.

Insgesamt lässt sich sagen, dass bei diesem Wettkampf ein bisschen mehr drin gewesen wäre, aber es hat allen trotzdem Spaß gemacht.

Bei sehr leckeren und großen Eisbechern in der Eisdiele ließen wir den Wettkampftag ausklingen, bevor wir uns wieder auf die Rückfahrt machten.

Kerrin